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Ralf B.

Ralf B.

Ralf Bolleininger ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der coffit KG. Die coffit KG vertreibt Kaffeevollautomaten und Zubehör. In seiner Freizeit beschĂ€ftigt er sich mit der digitalen Fotografie. Nachtaufnahmen und Makrofotografie faszinieren Ihn ganz besonders. Seine Ergebnisse findest du unter https://500px.com/RalfBolleininger

Webseite-URL: www.coffeemakers.de

Die Super-Rakete

Samstag, 14 MĂ€rz 2015 11:49 Publiziert in Reinigung und Pflege

Die Super-Rakete

Dem Staub sollte man gerade an den Linsensystemen äußert vorsichtig zu Leibe rücken um Mikrokratzer auf der Schutzschicht der Linsen zu vermeiden. Es empfiehlt sich deshalb den Staub wegzublasen. Einen Kompressor zu verwenden ist sicher zu viel des Guten, deshalb schwören viele Fotografen auf einen kleien Blasebalg. Wem die kleinen Standard-Bläser zu wenig Wind machen, der sollte zur Super Rocket von Giottos. Wer sich dieses Teil bestellt wird überrascht sein wie groß das Teil in Wirklichkeit ist. Erpasst gerade so in die Hand. Macht dafür aber einen ordentlichen kleinen Sturm. Aufgrund der Größe ist er nicht sonderlich geeignet diesen in der Fototasche oder im Fotorucksack mitzuschleppen aber er macht, wenn er in Wartestellung auf dem Schreibtisch steht,  als kleine Rakete auch bei Nichtbenutzung eine gute Figur. Durch die schlchte Größe hat man beim Einsatz auch nicht das Problem, dass die gerade weggepustete luft einfach wieder angesaugt wird. 

An den Raketenfüßen lässt isch ein Brillenband befestigen und damit der Rakete umhängen. Auch um den Innenraum der Kamera zu reinigen ist die Rakete wunderbar geignet, der Druck lässt isch sehr gut dosieren.

Wer auf echte Power steht ist hier absolut richtig.

Die Super Rocket findet ihr bei Amazon, einfach das Bild anklicken:

Aschaffenburg Foto-Walk

Samstag, 14 MĂ€rz 2015 10:59 Publiziert in Foto-Touren

Aschaffenburg

Liebevoll das Bayerische Nizza genannt bietet Aschaffenburg einge Attraktionen die Fotografen anlockt. An erster Position steht wohl das Schloss Johannisburg direkt am Main, gefolgt vom Pompejanum ein Nachbau einer römischen Villa ganz in der Nähe des Schlosses.

Frankfurt Foto-Walk

Samstag, 14 MĂ€rz 2015 10:51 Publiziert in Foto-Touren

Frankfurt Foto-Walk

Mainhatten, die Stadt der Hochhäuser und der Banken. Moderenen Architektur in Kombinaition mit historischen Gebäuden faszinieren Fotografen...

Frankfurt Skyline

Freitag, 27 Februar 2015 08:09 Publiziert in Making of

Frankfurt Skyline

Wer mit dem Mountainbike aus dem Wald ĂŒber Wasserlos kommt hat einen perfekten Blick ĂŒber das Maintal zur Skyline von Frankfurt. 

Im letzten Sommer habe ich diese Position das erste Mal entdeckt und war einfach fasziniert.

Im Februar 2015 konnte ich es dann nicht mehr abwarten aber das erste Ergebnis war enttÀuschend.

Aber der Reihe nach! Losgezogen bin ich mit meiner EOS 6D, dem Rollei Fotopro C5i und meinem "neuen", gebraucht erworbenen 100-400mm 1:4,5-56 L IS USM I. Also rauf auf den Berg, man kann fast bis zu den Weinbergen fahren, was die Schlepperei natĂŒrlich vereinfacht. Stativ aufgebaut und die Cam an der Stativhalterung des Teles befestigt. Starten wollte ich wie immer bei meine Nachtaufnahmen mit den folgenden Einstellungen:

Blende 8 - ISO 100 - 15 Sekunden.

Und das Ergebnis war einfach nur eines: grottenschlecht, da verwackelt. Ich hatte zwar schon gelesen, dass das Stativ absolut stabil sein muss und auch genauso stabil stehen muss, hatte aber die Probleme bei anderen Objektiven noch nie.

Aber im Nachhinein ist mir das klar! Bei voll ausgefahrenem Tele ist das natĂŒrlich eine ganz andere Nummmer. Da sind ganz andere KrĂ€fte und Hebel zu Gange als beim kleinen  24-105mm Kit Objektiv ;)

Um ĂŒberhaupt noch was Brauchbares rauszuholen,  habe ich dies Strategie gewechselt:

GrĂ¶ĂŸtmögliche Blende, höherer ISO und relativ kurze Belichtung:

Blende 5,6 - ISO 400 1 Sekunde.

 

Das kann man wenigstens ansehen, stellt mich aber keinesfalls zufrieden. Deshalb wird ein neuer Versuch starten mĂŒssen. Folgende VerĂ€nderungen habe ich fĂŒr das nĂ€chste mal geplant:

Ich möchte das Foto zur blauen Stunde machen, eine bessere, klarere Wetterlage abwarten und werde ein Gewicht an den Haken der MittelsĂ€ule des Stativs hĂ€ngen. Zur blauen Stunde werde ich auch nicht so lange belichten mĂŒssen, damit gehe ich dem Verwackeln-Problem ebenfalls aus dem Weg.

Die Position fĂŒr die Aufnahme werde ich nicht verĂ€ndern, denn diese erscheint mir absolut perfekt.

Am 11.3.15 habe ich nun einen erneuten Versuch gestartet und gleich festgestellt, es ist immer noch viel zu kalt!

Zwischenzeitlich habe ich mir einen Fotorucksack zugelegt in den mein komplettes Equipment passt. Denn wie oft braucht man gerade das was man natĂŒrlich zu Hause gelassen hat. Dieser eignet sich auch hervorragend als Gewicht fĂŒr das Stativ.

Nachdem ich mich dieses mal rechtzeitig vor komplettem Sonnen untergang an meiner ausgesuchten Stelle mit meinem Equipment positioniert hatte, hatte ich genĂŒgend Zeit etwas zu probieren. so habe ich festgestellt, dass der Satbilizer des 100-400 gerade bei langen Belichtungszeiten genau das Gegegenteil bewirkt. Er versucht wohl verwacken zu korrigieren und bewegt dabe die Optik, was zwangslĂ€ufig zu Verwacklern fĂŒhrt. Also Stabilizer deaktiviert. Da es noch hell genug war konnte ich den Autofocus nutzen und plante diesen bevor es zu dunkel werden wĂŒrde zu deaktiveren. Somit hatte ich eine scharfe Abbildung. Die ersten Bilder habe ich bei Sonnnenuntergang gemacht, eine wirkliche Langzeitbelichtung war da natĂŒrlich nicht nötig. Es reichte eine Belichtungszeit von 1/8 Sekunde. Das Ergebnis war schon ganz nett, allerding sah man noch keine Beleuchtung der Stadt, weil die offensichtlich erst spĂ€ter eingeschaltet wird.

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall schon mal sehen lassen:

 FFM skyline 4

Fotografieren bei Nacht

Mittwoch, 25 Februar 2015 08:37 Publiziert in Fotos nach Rezept

Fotografieren bei Nacht

Gerade im Winter eine tolle Gelegenheit um nicht aus der Übung zu kommen. Das Fotografieren bei Nacht. Das fehlende Licht musst du mit einer Langzeitbelichtung ausgleichen. Aber genau das macht den Charme der Nachtfotografie aus.

Bevor du jetzt losziehst und einfach mal selbst probierst hier die Dinge die du mitnehmen solltest.

 

  •  Stativ ( ohne dieses brauchst du nicht losziehen)
  • Stirnlampe ( fĂŒr viele Zwecke brauchbar )
  • passende Kleidung
  • Fernauslöser mit Timerfunktion

 

 

 Ohne Stativ geht natĂŒrlich ĂŒberhaupt nichts. Je nachdem wie hell beleuchtet die Motive sind, hat sich eine Belichtungszeit von 15-30 Sekunden bewĂ€hrt. Aber auch lĂ€ngere Belichtungszeiten haben eine besondere Wirkung. HierfĂŒr musst du die "Bulb" Funktion deiner Kamera nutzen. Dann geht aber ohne Fernauslöser, nach Möglichkeit mit Timerfunktion, gar nichts. Wie immer, gilt auch hier: ausprobieren. Ein Tipp gegen verwackeln: Nurz du keinen Fernauslöser, kannst du den Selbstauslöser mit 2 Sekunden Vorlaufzeit Benutzen. 

Was sich Nachts besonders als Motiv eignet:

  • beleuchtete GebĂ€ude
  • befahrene Straßen (Lichtzieher)
  • beleuchtete Industriekomplexe

 

Wenn du erreichen möchtest, dass die Lichtquellen auf dem Foto strahlenförmig leuchten, musst du du die Blende relativ weit schließen, wie weit hĂ€ngt von deiner Kameraausstattung und des verwendeten Objektivs ab. Also auch hier: probieren. Guter Anfangswert: Blende 16. Diesen kannst du testweise weiter erhöhen.  Auch wenn das aufgrund der beschrĂ€nkten LichtverfĂŒgbarkeit vielleicht unpassend klingt. Wir gleichen den Lichtmangel ja durch eine lange Belichtungsdauer aus. ISO solltest du so weit es geht runter schrauben 100-200 ist ok, sonst verrauscht das Bild zu sehr. 

GebÀude

Gerade Schlösser, Kirchen und Burgen sind besonders schön ausgeleuchtetund eignen sich hervorrangend fĂŒr die Fotografie in der Nacht. Aber auch Industriekomplexe sind interessant ausgeleuchtet. Schornsteine mit Rauch bilden eine weiteren tollen Effekt bei Langzeitbelichtung.

Lichtzieher

Möchtes du Lichtzieher von Autos fotografieren, achte darauf, dass kein zusĂ€tzliches Licht auf die Autos fĂ€llt (z.B. seitliche Beleuchtung eines Tunnels), denn diese Reflexionen sehen spĂ€ter unschön auf dem Foto aus. Suche dir einen  Platz, an dem du die Autos sowohl von Vorn als auch von hinten ablichtest, damit du rote und weiße/gelbliche Streifen auf dem Bild hast.

Du kannst mit dieser Technik auch "Lichtmalen". Bei einer Belichtungszeit von 30 Sekunden kannst du mit dem Handy Buchstaben oder Symbole in das Bild malen. Auch Jogger mit Stirnlampe ergeben eine interessanten Effekt. Mit batterie-betriebenen Lichterketten und einem Rad aus dem Fahrrad kannst du tolle "Domes" zaubern.

Sterne

Sterne fotografieren ist nicht ganz so einfach, denn bei einer Langzeitbelichtung siehst du keine Punkte mehr, sonder durch die Erdrotation nach 2 Sekunden Belichtungszeit schon Streifen. 

Mond

Da der Mond von der Sonne angeleuchtet wird, ist er ein sehr helles Motiv.  Er muss deshalb nicht lange belichtet werden. Tipps zur Mondfotografie hier

 

Fachbegriffe A-Z

Montag, 23 Februar 2015 17:20 Publiziert in Fachbegriffe

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Aperture - engl. fĂŒr Blende (siehe dort)

APS-C Format - "Advanced Photo System type C", Bildsensorformat welches oft in DSLR Kameras verwendet wird. Die GrĂ¶ĂŸe des Bildsensors betrĂ€gt 25,1 x 16,7 mm mit einem SeitenverhĂ€ltnis von 3:2 

B

Blaue Stunde - Als blaue Stunde bezeichnet man die Zeit morgens kurz bevor die Sonne aufgeht und abends kurz nachdem die Sonne untergegangen ist. Zeitlich gesehen ist es keine Stunde sonder meist nur 20-40 Minuten. diese Zeit bietet eine unvergleichliche Lichtsituation. damit du die blaue Stunde nicht verpasst sind einige Apps verfĂŒgbar, suche einfach mal nach "blaue Stunde"

Blende - Vorrichtung im Objektiv mit dem die einfallende Lichmenge beeinflusst werden kann. Ein geringer Blendewert bedeutet hier eneweit geöffnete Blende, also hoher Lichteinfall, ein hoher Blendenwert eine weit geschlossene Blende die wenig Licht einfallen lÀsst.

Blitz - Ein Blitz dient zum Aufhellen der Lichtsituation. Oft bei Fotos in InnnenrÀumen verwendet, aber auch in der Modell- und Makrofotografie oft benutzt.

Bokeh Der Begriff Bokeh stammt aus dem japanischen "boke" und bedeutet so viel wie unscharf oder verschwommen. dieser Effekt wird beim Fotografieren gerne genutzt. Gerade in der Portrait oder auch Makrofotografie nutz man den Effekt das Motiv scharf abzubilden und denHintergrund verschwimmen zu lassen. Damit mindert man die Ablenkung des Betrachters vom Hauptmotiv. Teleobjektive haben mehr Bokeh Potential als Weitwinkelobjektive. Ebenso zeigen Vollformat Kameras mehr Bokeh als APS-C Kameras. Je offener die Blende ist desto unschÀrfer wirkt der nicht scharf gestellte Hintergrund. Mit einem 50 mm Objektiv mit einer 1,8er Offenblende lÀsst isch dieser Effekt sehr einfach erzielen.

Brennweite - Mit der Brennweite eines Obkektives bezeichnet streng genommen die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene (Bildsensor und der Objektivhauptebene. Je grĂ¶ĂŸer die Brennweite desto enger wird der Bildwinkel und damit der Bildausschnitt, also das was dann auf dem Foto abgebildet wird. Mit anderen Worten, mit zunehmender Brenweite nimmt auch der VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor zu. Die Brennweite ist immer auf dem Objektiv angegeben, bezeichnet aber aus historischen GrĂŒnden und aus grĂŒnden der Vereinheitlichung immer die Brennweite bei Verwendung eines Kleinbildfilmes. Die meisten DSLR Kameras besitzen aber eine kleineren Bildsensor (sog. APS-C Format), deshalb muss man die effektive Brennweite mit dem sogenannten Crop-Faktor umrechnen. Dieser betrĂ€gt bei Canon Kameras 1,6. Möchte man mit 50mm Brenweite fotografieren, so benutzt man an einer Vollformat DSLR Kamera ein Objektiv mit 50 mm Brennweite bei einer APS-C Kamera wĂ€re das rechnerisch ein Objektiv mit ca. 31 mm Brennweite.

 C

Crop-Faktor - Umrechnungswert um vom Kleinbildformat auf APS-C umzurechnen, bei Canon APS-C Kameras ist dies 1,6

F

Festbrennweite - die Festbrennweite ist das Gegenteil eines Zoom-Objektives. D.h. du kannst nicht zoomen sondern musst laufen um den Bildausschnitt zu verÀndern. Festbrennweiten haben den Vorteil, dass diese eingenltich immer wesentlich lichtstÀrker sind als Zoom-Objektive.

V

Vollformat - Bildsensorformat wie bei einer Kleinbildkamera 26 x 24 mm. 

Basic Basics des Fotografierens

Dienstag, 17 Februar 2015 19:26 Publiziert in Basic zum Fotografieren

Die basic Basics fĂŒrs Spiegel-Reflex-Kamera Fotografieren

Du möchtest das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera lernen? Um attraktive Fotos zu erhalten sind einige Voraussetzungen nötig. Die basic Basics gliedern sich in zwei Schwerpunkte: Technik und Bildgestaltung.

 

Wichtig ist es die Technik zu beherrschen, denn wenn du diese nicht beherrschst, brauchst du dir um die Bildgestaltung gar nicht erst Gedanken machen. Du musst die Technik im Idealfall im Schlaf beherrschen. Es ist wie beim Erlernen einer Sprache: “You have to practise, practise, practise”. Noch etwas:  



Teil 1: Technik

Absolut allerwichtigster Punkt beim Fotografieren ist das Licht. Zu wenig Licht ist ganz schlecht, aber zu viel Licht ist auch nicht optimal. Bei der Beschreibung der Technik wirst du immer wieder ĂŒber das Licht stolpern, aber auch bei Teil 2, der Bildgestaltung spielt das Licht fast immer die Hauptrolle.

 

    1. Was genau ist eine Spiegelreflexkamera?

Im Vergleich zu einer normalen digitalen "Knipse" ist eine Spiegelreflexkamera mit einem Spiegelsystem ausgestattet. Typischerweise sind die Spieglereflexkameras auch so ausgestattet, dass du auf die weiter unten erklĂ€rten Parameter wie Blende, Belichtungszeit und ISO Wert direkten Einfluss hast. Das macht das Fotgrafieren fĂŒr AnfĂ€nger schwieriger, da du dich mit der Technik auseinandersetzen musst. Aber gerade mit diesem Wissen ist der KreativitĂ€t keine Grenze mehr gesetzt. Lass uns etwas tiefer in die Technik einsteigen. Wenn du ab und zu SchnappschĂŒsse mit deinem Handy oder einer Schnappschuss-Kamera machst benutzt du keinen Sucher, denn dein Handy hat keinen. Bei einer Spiegelreflexkamera, kurz auch DSLR (digital  single lense reflex = digitales Einlinsen Refelex System) kannst du durch den Sucher sehen und siehst live das Bild, das auch spĂ€ter von der Kamera abgelichtet wird. Dein Blick wandert dabei vom Sucherfenster ĂŒber das Spiegelsystem direkt durch das aufgeschraubte Objektiv. Solange du nicht auf den Auslöser drĂŒckst verdeckt dieser Spiegel den songenanten Bildsensor. Wenn du den Auslöser drĂŒckst, hörst du das DSLR typische "Klick". In diesem Moment wird der Spiegel vor dem Bildsensor weggeklappt und der Sensor wird mit dem eingefangenen Bild belichtet. Das Bild ist "im Kasten" Es wird allerding von vielen Parametern beinflusst die nun etwas genauer beschrieben werden.

 

    1. Objektive
      {gallery}objektive{/gallery}Ein Objektiv ist eine Anordnung von verschiedenen Linsen in einem "Rohr". Dieses Linsensystem beinflusst auf individuelle Art wie das Bild aufgenommen wird. So kann ein Tele-Objektiv weit entfernte Dinge nah heranholen oder ein Macro-Objektiv kleine, nahe Dinge vergrĂ¶ĂŸern. So gibt es fĂŒr jeden Einsatzzweck das passende Objektiv. Moderne Objektive besitzen fast immer die Möglichkeit der automatischen Scharfstellung, d.h. du drĂŒckst leicht auf den Auslöser und die Kamera stellt automatisch das Bild scharf. Möchtest du selbst scharf stellen kann man das auch deaktivieren. Je nach Hersteller ist in den Objektiven auch ein Stabilisator eingebaut. Dieser verhindert, dass das Bild verwackelt wird. Ist es ein Objektiv mit verĂ€nderbarer Brennweite (zur Brennweite weiter unten), also einsogenanntens Zoom-Objektiv, kannst du auch die Brennweite am Objektiv verĂ€ndern (damit Dinge nĂ€her ranholen). Hat das Objektiv eine Festbrennweite kannst du die Brennweite nicht verĂ€ndern. In diesem Fall musst du laufen um nĂ€her ran zu kommen und damit dem Bildausschnitt zu verĂ€ndern.

    2. Blende
      {Bild eines Objektives mit sichtbarer Blende} Jedes Objektiv besitzt eine sogenannte Blende. Eine Blende begrenzt den Licheinfall durch das Objektiv. Ist die Blende weit geschlossen, fĂ€llt wenig Licht auf den Bildsensor. Ist die Blende weit geöffnet kann viel Licht auf den Sensor gelangen. Stell dir das wie eine Raum vor, der durch eine Jalousie abgedunkelt ist. Scheint Draußen die Sonne und es ist hell, kannst du damit den Raum abdunkeln und trotzdem angenehm sehen. Ist es draußen trĂŒbe öffnest du das Rollo um besser sehen zu können. So Ă€hnlich ist es auch beim Fotografieren. Je dunkler es wird um so weiter muss die Blende geöffnet werden damit das wenige Licht einfach auf dem Bildsensor ankommen kann. Ist es sehr hell Draußen, solltest du die Blende etwas schließen, da das Bild sonst ĂŒberbelichtet wird. Blendenwerte werden in Zahlen angegeben. Meißt schreibt man davor den Buchstaben F. Dabei muss man beachten, dass eine kleine Zahl eine weit offene Blende bedeutet, die also viel Licht einfallen lĂ€sst und eine große Zahl eine weit geschlossene Blende bedeutet. Die Blendenöffung oder kurz Blende, lĂ€sst sich in Stufen einstellen. in sogenannten Drittel Blendenstufen einstellen. Dies sind die Werte wie z.B.
      1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,2 2,5 2,8 3,2 3,5 4 4,5 5,0 5,6 6,3 7,1 8 9 10 11 13 14 16 18 20 22

      DSLR Kamera-Objektive decken aber oft nur nur einen Teilbereich davon ab. Korrekt schreib man einen Blendenwert z.B. wie folgt: f/7,1. Eine wichtige KenngrĂ¶ĂŸe eines Objektives ist die Anfangs- oder Offenblende. Je weiter die Blende offen, umso mehr Licht fĂ€llt ein. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Objektiv mit einem möglichst kleinen Anfangsblendenwert auch bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen wie in InnenrĂ€umen oder bei DĂ€mmerung gute Bildergebnisse erzielt. Dabei liegt eine niedrige Blendezahl nicht etwa daran dass sich die Blende an diesen Objektiven besonders weit öffnen lĂ€sst. Vielmehr ist es so, das durch die QualitĂ€t des Aufbaus von lichtstarken Objektiven mit großer Offenblende.

    3. Belichtungszeit
      Je lĂ€nger ein Bild belichtet wird um so mehr Bildinformationen landen darauf. Das kann gewĂŒnscht sein, zb. wenn es recht dunkel ist. Dan benötigst du aber einen festen Halt fĂŒr deine Kamera wie zum Beispiel ein Stativ. Die eingestellte Belichtungszeit bestimmt wie lange Licht auf auf den Bildsensor fĂ€llt. Das bedeutet aber auch, dass bei einer langen Belichtungszeit  Dinge die sich bewegen verwischt dargestellt werden. Das kann gewĂŒnscht sein, das hast du bestimmt schon einmal bei Nachtaufnahmen gesehen. Dirt sieht man oft die Lichter der Autos als weiße oder rote Strefen auf dem Bild. Oder auch bei Fotos von fließenden GewĂ€ssern, die dan ganz glatt aussehen. Eine lange Belichtungszeit kann aber auch unerwĂŒnscht sein, bei Sportaufnahmen oder wenn du sich schnell bewegende Tiere fotgrafieren möchtest. Da sollte die Verschlusszeit, wie die Belichtungszeit auch nich genannt wird, möglichst kurz sein. Die Menge des einfallenden Lichtes kann also durch zwei Dinge beeinflusst werden, der Blende und der Belichtungszeit. Und genau hier kommen wir wieder zum Vorteil von Objektiven mit grosser Offenblende. Da diese Objektive lichtstark sind, können wir kurz belichten, was gerade bei bewegten Motiven bei Sportaufnahmen wichtig ist, da wir dort nicht möchten, dass z.B. ein Fussballspieler verwischt (=unscharf) dargestellt wird, sondern "in der Bewegung eingefroren" und damit gestochen scharf abgebildet wird.Kurze Verschlusszeiten sind z.B. 1/250s oder 1/400s (vierhundertstel Sekunde) oder noch kĂŒrzer je nach Kameramodell. Lange Belichtungszeiten bei  Nachtaufnahmen können auch mal mehr als 30 Sekunden betragen.

    4. Brennweite
      Die Brennweite beschreibt platt ausgedrĂŒckt die LĂ€nge eines Objektives Je grĂ¶ĂŸer die Brenweite ist um so "nĂ€her" kannst du Motive "heranholen" Dabei verĂ€ndert sich aber auch immmer der Bildwinkel und damit das was auf dem Foto abgebildet wird. Man spricht dabei auch vom Weitwinkel, Normal und Telebereich. Weitwinkel Objektive haben eine Brennweite bis unter 50 mm. Eine Brennweite von 50 mm entspricht in etwas dem was das menschliche Auge wahrnimmt und wird deshalb auch als Normalbereich bezeichnet. Der Bereich ĂŒber dem Normalbereich wird als Telebereich bezeichnet. Die meosten Objektive sind als Zomm-Objektive ausgefĂŒhhrt, das bedeitet  durch verschieben oider verdrehen Ă€ndert sich der Abstand der Linsen im Objektiv und damit die Brennweite. So können Objektive den gesamten Bereich von Weitwinkel pber Normal bis Tele abdecken. Dem gegenĂŒber stehen die Festbrennweiten, die wie der Name schon sagt, eine feste Brennweite besitzen, die nicht verĂ€ndert werden kann. Um den Bildausschnitt zu verĂ€ndern, ist es nötig die FĂŒĂŸe zu nutzen und sich dem Motiv zu nĂ€hern oder sich von diesem zu entfernen. Festbrenweiten haben den Vorteil, dass diese oft wesentlich lichtstĂ€rker sind als Zoom-Objektive. Eine sehr beliebt Festbrennweite ist z.b. das 50mm Objektiv. Diese ist relativ gĂŒnstig, meist so um die 100 EUR fĂŒr die 1:1,8er Variante. Es ist eben gĂŒnstig und Ă€ußerst lichtstark.

    5. ISO
      Der ISO Wert beschreibt die Lichtempfindilichkeit des Bildsensors. Der ISO Wert stammt noch aus den Zeiten der analogen Fotografie. Damals sagte dieser Wert aus wie lichtempfindlich der eingelegt Negativ-Film ist. So musste man sich frĂŒher schon im klaren sein, wie die Lichtsituation sein wird und war dann fĂŒr alle aufnahmen des Films auf diesen Wert festgelegt. Heute lĂ€sst sich das an den modernen DSLR Kameras pro Bild bestimmen.
      Grobe Richtwerte wie folgt:
      100-200 ISO Aufnahme draussen bei Sonne
      400-800 ISO Aufnahme bei bedecktem Himmel
      > 800 ISO nachts oder in abgedunkelten InnenrÀumen

    6. Sensortypen.
      Es existieren Unterschiedliche SensorgrĂ¶ĂŸen am Markt. Mit der sensorgrĂ¶ĂŸe bezeichnet man die Lichtempfindliche FlĂ€che des Bildsensors in der Kamera
      GĂ€ngige Sensorformate sind:
      APS-C(DX) : 23,6 x 15,8 mm (22,2 x 14,8)
      Vollformat (FX) 36 x24 mm
      Four Thirds: 17,3 x 13 mm
      Nur mit einem Vollformatsensor entspricht das Bildergebnis der auf dem Objektiv angegebenen Brennweite. FĂŒr alle anderen Sensortypen muss ein Korrekturwert angegeben werden. Es ergibt sich bei den anderen Formaten ein BrenweitenverlĂ€gerungseffekt, der mit dem sogennannten Crop Faktor berechnet werden kann. Dieser Faktor beitrĂ€gt z.B. bei  APS-C Kameras ungefĂ€hr 1,5. Dies bedeutet dass ein Tele 100-400mm an einer APS-C Kamera effektiv den Bereich 150 - 600 abdeckt. Bei den Four Thirds betrĂ€gt der Faktor sogar 2.

Teil 2: Bildgestaltung.

Beitrag in Arbeit ;)